Gutshof Güntert

Unser Haus

“Glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift… “. Goethe war ein Sinnenmensch – und wenn es Weimar nicht geworden wäre, wo sonst hätte er, der alles Schöne liebte und ein gutes Glas Wein zu schätzen wusste, sein Arkadien eher finden können als im Markgräflerland? Eine liebliche, geschichtsträchtige Landschaft, in der in südlicher Wärme Oleander, Hibiskus und Zitronen blühen. Hervorragende Weine, die mit einer exquisiten Küche harmonieren und zu feinen Weinproben und traditionsreichen Festen einladen. Thermalquellen, die das römische “carpe diem” auf angenehmste Weise erlebbar machen. Was Wunder auch, dass das Markgräflerland seit jeher Künstler anzieht und inspiriert: Alle Sinne schöpfen gleichermaßen aus der Fülle dieser Region, die das Gefühl schenkt, wieder “ganz” zu sein – fern aller alltäglichen Einseitigkeiten. Ein „Paradiesgärtlein“ (Johann Peter Hebel) – und mittendrin: Unser Haus – ein ehemaliges Weingut aus dem 18. Jahrhundert.

Beschreibung

Über uns

Waschechter Markgräfler und Vollblut-Informatiker – eine Verbindung, die sich für das Haus, in dem Johannes Güntert aufgewachsen ist und das sein Urahn Jakob erbaut hat, als glücklich erwiesen hat: Das Alte zu bewahren, indem man auf moderne Technik und besonders auf regenerative Energien setzt, war für Johannes Güntert von Anfang an oberste Maxime bei der Renovierung des Hauses, bei der er auch selbst tatkräftig mitarbeitete. Ehrensache, das Haustechnik-System selbst zu programmieren – dass das dazugehörige Steuerungspanel im Star Trek-Design (mit Original-Sound!) gestaltet wurde, sei nur nebenbei erwähnt… Eine Idee bringt die nächste hervor – so kann es sein, dass der begeisterte Tüftler Hausgästen auch einmal das selbstgebaute Modell einer Windkraftanlage vorführt. Und wenn die täglich notwendigen Fahrten demnächst mit dem Elektroauto erledigt werden, ist die Zukunft endgültig auf dem alten Hof angekommen!

Vielleicht war es – wie behauptet – wirklich auch ein „Hang zum Ländlichen“, der die promovierte Literatur- und Musikwissenschaftlerin Edda Güntert von Universität und Stadt weg aufs Land ziehen ließ. Zum einen mögen hier die Elztäler Vorfahren ein wenig mitgesprochen haben. Zum anderen ist es aber, allem gelehrtem Kopfschütteln zum Trotz, gar nicht so ungewöhnlich, dass Akademiker aufs Land flüchten: Dr. Faust floh aus der engen Studierstube vor die Tore der Stadt. Und wie war das mit Kleist und Kafka, die – nicht die einzige Gemeinsamkeit – beide von einem Leben als Landmann träumten? „Habe nun, ach – „: in diesen Seufzer stimmt nun mal ein, wer – gerade als Frau! – feststellt, dass Bildung nicht unbedingt vor überkommenen Strukturen schützt – auf die tatsächlich wohl nur ein Famulus Wagner so richtig stolz sein kann… „Hier bin ich Mensch…“ – das gelingt im Markgräflerland besonders gut. Und so war die Entscheidung, ein Haus, das seit 1741 in Familienbesitz ist und in einer so wunderschönen Landschaft liegt, gemeinsam mit Ehemann Johannes zu erhalten, Bleibendes zu schaffen, Ideen frei gestalten zu können und das Haus für Gäste zu öffnen, gewiss die Richtige!

… übrigens sind seit Juni 2012 unsere Nächte zwar deutlich kürzer, dafür haben wir aber mit unserem kleinen Schatz Laurenz Wolfgang in puncto Gästebetreuung ganz besonders liebenswerte Unterstützung!

Wir freuen uns auf Sie!

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